Montag, 14. Juni 2004
What a difference a month makes
booooster, 10:45h
Das allsonntägliche Strassentraining nimmt zwar niemals dem Umfang wie bei den Kollegen an, aber vielleicht dient es als Indiz für den Traingingsstand. Vor einem Monat noch war ich nach 80km in lahmem Tempo platt. Gestern das letzte Training vor dem Schwarzwaldmarathon. Das sah schon etwas anders aus. 90km in eher unter 3h, viel Führungsarbeit. Und beim dritten Mal führen habe ich den ersten Kameraden platt gefahren. Später dann den zweiten. Wir waren zu dritt.
Da ist endlich wieder, dieses Gefühl von Kraft. Je nach Wind und Steigung immer schön mit 38km/h bis 42km/h fahren. Da zieht die Landschaft ganz anders vorbei als bei 30km/h
Die gute Botschaft bei all dem: Zwar schwere Beine, aber keine Überlastkopfschmerzen. Toll. Jetzt noch ein oder zwei Kompensationsrunden diese Woche und das Rennen kann kommen.
Sind 4 Stunden realistisch? Ohne Stürze und Probleme schon. Aber das sehen wir dann...
Da ist endlich wieder, dieses Gefühl von Kraft. Je nach Wind und Steigung immer schön mit 38km/h bis 42km/h fahren. Da zieht die Landschaft ganz anders vorbei als bei 30km/h
Die gute Botschaft bei all dem: Zwar schwere Beine, aber keine Überlastkopfschmerzen. Toll. Jetzt noch ein oder zwei Kompensationsrunden diese Woche und das Rennen kann kommen.
Sind 4 Stunden realistisch? Ohne Stürze und Probleme schon. Aber das sehen wir dann...
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Mittwoch, 9. Juni 2004
Trainingsrückstand
booooster, 19:03h
Die Sache ist so: Ich habe innerlich wohl nie an DAS TRAINING geglaubt. Als ich vor einigen Wochen nach 60-70 km so platt war, dass ich hätte heulen mögen, da ging mir richtig die Düse. Seitdem bin ich öfter mal gefahren, aber noch am Samstag waren mir 80km auf der Strasse zuviel.
Inzwischen scheint sich der Trainingseffekt einzustellen. Ich kann nach Feierabend nochmal rasch 100km in der Gruppe fahren, meist führen und danach noch Hemden bügeln. Mir gehts gut, der Schwarzwald kann kommen.
Inzwischen scheint sich der Trainingseffekt einzustellen. Ich kann nach Feierabend nochmal rasch 100km in der Gruppe fahren, meist führen und danach noch Hemden bügeln. Mir gehts gut, der Schwarzwald kann kommen.
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Sonntag, 30. Mai 2004
Heute am Waseberg
booooster, 00:31h
Auf dem Asphalt verblassen die JAN JAN JAN Schriftzüge und die Sonne brennt. Unglaubliche 20 Grad sagt der Wetterdienst. Diese Hitze tut dem Hamburger nicht gut, insbesondere dem Spagolen nicht, der mich auf dem Hinweg mit seinem aufgezonten Fiesta streifen wollte.
Naja, endlich da, am Waseberg. Mein neu erkorener Lieblings-Spot in Hamburg. 65 Höhenmeter am Stück. Macht bei 10 mal fahren schon 650.
Diesmal ist richtig was los: Ein Fussballverein aus Pinneberg macht mit großem Hallo einen Event. Zwei Jungs haben gewettet, wer schneller den Waseberg hochkommt. Der eine zu Fuß, der andere per Rad. Vorher aber bemühen sich andere Vereinsmitglieder, den Berg hinaufzukommen. Das kann ihc gut beobachten: ich fahre ja die ganze Zeit rauf und runter.
Ab dem dritten Mal fangen die Leute an zu zählen.
Ab dem fünften Mal feuern sie mich an.
Beim siebten Mal pöbeln mich ein paar halbherzige Skinheads an. 'Das geht auch schneller!' rufen sie. 'Das möcht ich sehen!' rufe ich zurück. 'Dann fahr doch schneller...' meint der am wenigsten halbherzige. Puls 195 ist zuviel um intellektuelle Diskurse mit brotdummen Skins. Also sage ich: 'Von lahmen Großmäulern wie Dir möchte ich das sehen...' Er ist still.
Beim achten Mal will er mir den Weg verstellen, zieht sich aber zurück, als ich die Zähne fletsche. Nach einem vernehmlichen 'Ihr Opfer' ist das Thema durch.
Nach dem neunten Mal ist die kleine Flasche leer. Mist: Camlebak nicht mitgenommen.
Nach zehn Mal ist Schluss. Ich werde bergauf von den wettenden überholt. Viel schneller sind sie zwar nicht, aber sie überholen. Ich habe genug. Zum Glück bekomme ich oben ein Wasser, welches mich rettet und viel Respekt gezollt, welcher mir schmeichelt...
Naja, endlich da, am Waseberg. Mein neu erkorener Lieblings-Spot in Hamburg. 65 Höhenmeter am Stück. Macht bei 10 mal fahren schon 650.
Diesmal ist richtig was los: Ein Fussballverein aus Pinneberg macht mit großem Hallo einen Event. Zwei Jungs haben gewettet, wer schneller den Waseberg hochkommt. Der eine zu Fuß, der andere per Rad. Vorher aber bemühen sich andere Vereinsmitglieder, den Berg hinaufzukommen. Das kann ihc gut beobachten: ich fahre ja die ganze Zeit rauf und runter.
Ab dem dritten Mal fangen die Leute an zu zählen.
Ab dem fünften Mal feuern sie mich an.
Beim siebten Mal pöbeln mich ein paar halbherzige Skinheads an. 'Das geht auch schneller!' rufen sie. 'Das möcht ich sehen!' rufe ich zurück. 'Dann fahr doch schneller...' meint der am wenigsten halbherzige. Puls 195 ist zuviel um intellektuelle Diskurse mit brotdummen Skins. Also sage ich: 'Von lahmen Großmäulern wie Dir möchte ich das sehen...' Er ist still.
Beim achten Mal will er mir den Weg verstellen, zieht sich aber zurück, als ich die Zähne fletsche. Nach einem vernehmlichen 'Ihr Opfer' ist das Thema durch.
Nach dem neunten Mal ist die kleine Flasche leer. Mist: Camlebak nicht mitgenommen.
Nach zehn Mal ist Schluss. Ich werde bergauf von den wettenden überholt. Viel schneller sind sie zwar nicht, aber sie überholen. Ich habe genug. Zum Glück bekomme ich oben ein Wasser, welches mich rettet und viel Respekt gezollt, welcher mir schmeichelt...
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Mittwoch, 26. Mai 2004
204
booooster, 10:32h
Mit dem Radeln ist das so eine Sache: Langsam macht es (mir) keinen Spaß. Schnell ist anstrengend. Nicht nur das: Zu schnell ist auch noch (vom Training her) kontraproduktiv. Deshalb gibt es kleine Herlferlein, welche mir und den anderen durch unauffälliges Blinken oder auffälliges Piepen die Grenzen zeigen. Die etwas aufwendigeren Modelle zeichnen auch auf. Zum Beispiel den Höchstpuls.
Wie die Überschrift zeigt, war es gestern ein feiner Trainingstag. Der erste echte Geländetag. Das Geläuf im Nordeutschen glänzt zwar nicht durch kilometerlange Anstiege und Abfahrten, dafür gibt es jede Menge technische kleine Stiche. Hoch ist es so steil, dass auch das kleine Blatt (granny-gears) keine Erlösung bringt. Und wenn der Puls schon in die Höhe schiesst, dann kann man auch schnell fahren. Mittleres Blatt.
Wie die Überschrift zeigt, war es gestern ein feiner Trainingstag. Der erste echte Geländetag. Das Geläuf im Nordeutschen glänzt zwar nicht durch kilometerlange Anstiege und Abfahrten, dafür gibt es jede Menge technische kleine Stiche. Hoch ist es so steil, dass auch das kleine Blatt (granny-gears) keine Erlösung bringt. Und wenn der Puls schon in die Höhe schiesst, dann kann man auch schnell fahren. Mittleres Blatt.
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Montag, 24. Mai 2004
Mit Verlaub: Unter 4 Stunden?
booooster, 14:41h
Der Umstand ist jener und die Sache ist die: Der eine zerrt sich die Wade, der Andere ist sowiso ein Schisser und ich, ich steige bei Regen und Hagel wegen akuter Bocklosigkeit nicht aufs Rad. Mache ich einfach nicht. Ist mir zuviel Hassle. eine Stunde fahren, dann bin ich mangels Wärmedämmung völlig unterkühlt und dann zwei Stunden Rad schrubben? Nein Danke, das ist was für Leute mit zuviel Zeit, oder für Masochisten.
Mit anderen Worten: Aus meinem Sonntags-Törn durchs schöne Weserbergland wurde nichts.
So wird das natürlich nichts mit den 4 Stunden. Schade.
Als mich dann gegen Abend der Ehrgeiz packt, sieht es ganz anders aus: Der Waseberg ruft. 16% Steigung. Mit dem Triathlonrad heisst das: Wiegetritt. Und 500hm in einer halben Stunde.
Erkenntnisse: 1: Jawoll, Maximalpuls liegt immer noch über 200 und 2: Mir tut heute alles weh :-(
Mit anderen Worten: Aus meinem Sonntags-Törn durchs schöne Weserbergland wurde nichts.
So wird das natürlich nichts mit den 4 Stunden. Schade.
Als mich dann gegen Abend der Ehrgeiz packt, sieht es ganz anders aus: Der Waseberg ruft. 16% Steigung. Mit dem Triathlonrad heisst das: Wiegetritt. Und 500hm in einer halben Stunde.
Erkenntnisse: 1: Jawoll, Maximalpuls liegt immer noch über 200 und 2: Mir tut heute alles weh :-(
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Montag, 17. Mai 2004
Es gibt noch viel zu tun...
booooster, 16:16h
also ich kann nur hoffen, dass es ordentlich warm wird im Schwarzwald. Denn wenn es kalt ist, dann kriege ich gar keinen Druck auf die Pedale.
Gestern bin ich endlich mal ein langes Stück auf der Strasse gefahren. Vier Stunden und neunzig Kilometer später war ich doch ordentlich frustriert. Zwar bin ich mit dem Puls immer ordentlich niedrig geblieben, aaaaaber: Schnell ist was anderes. Da liegt noch viel Training vor mir, ich hoffe, dass ich die fünf Stunden knackn kann ;-)
Gestern bin ich endlich mal ein langes Stück auf der Strasse gefahren. Vier Stunden und neunzig Kilometer später war ich doch ordentlich frustriert. Zwar bin ich mit dem Puls immer ordentlich niedrig geblieben, aaaaaber: Schnell ist was anderes. Da liegt noch viel Training vor mir, ich hoffe, dass ich die fünf Stunden knackn kann ;-)
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Montag, 3. Mai 2004
Bergan. Im Training.
booooster, 01:00h
Die Alpen sind ein schönes Revier. Im Schweizer Wallis gleich doppelt. Denn erstens sind die Berge steil, was gut für die Waderln ist. Und zweitens sind Wanderwege oftmals auch ausgeschilderte Bergradwege. Also: Höhenmeter fressen auf der Straße bergauf und Orientierungsfahrten über Stock und Stein bergab.
Die Kamera ist zu groß für den Camelbak, daher kann ich die schönen Stellen nicht dokumentieren. Aber ein typischer Hang sieht so aus:
Die Wanderwege beginnen dort, wo der Schnee um diese Jahreszeit aufhört: Auf etwa 1700 ü.NN. Ich fahre allein und also vorsichtiger. Trotzdem sieht das Rad hinterher so aus:
Die Kamera ist zu groß für den Camelbak, daher kann ich die schönen Stellen nicht dokumentieren. Aber ein typischer Hang sieht so aus:
Die Wanderwege beginnen dort, wo der Schnee um diese Jahreszeit aufhört: Auf etwa 1700 ü.NN. Ich fahre allein und also vorsichtiger. Trotzdem sieht das Rad hinterher so aus:
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Das Training schreitet voran
booooster, 22:52h
Monate ist nichts passiert. So scheint es. In aller Ruhe ist einer schonmal Marathon gelaufen, ein anderer hat ein Trainingslager in Dingsdallorca hinter sich gebracht und auch mich hat es erwischt:

OK, OK, es ist noch viel zu tun. Aber einige Höhenmeter habe ich schonmal hinter mich gebracht. Ein guter Indikator für die Form stimmt schonmal: die Jeans werden eng um die Oberschenkel. Das sieht man zwar auf dem Bild noch nicht. Aber es schmeichelt der winters untätigen Radler-Seele. Wie übrigens auch der Blaue Himmel!

OK, OK, es ist noch viel zu tun. Aber einige Höhenmeter habe ich schonmal hinter mich gebracht. Ein guter Indikator für die Form stimmt schonmal: die Jeans werden eng um die Oberschenkel. Das sieht man zwar auf dem Bild noch nicht. Aber es schmeichelt der winters untätigen Radler-Seele. Wie übrigens auch der Blaue Himmel!
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Donnerstag, 4. März 2004
unter 4h, bei 107 km,
booooster, 00:12h
Also, da brat mir doch einer 'nen Storch: Beim Cape-Epic Rennen sind auf der heutigen Etappe die besten mit 3:50h ins Ziel gelaufen. Bei, excuuuuuuuuse me. 107 Kilometern Distanz. Das ist mal was schnell. Wieder einmal bin ich beeindruckt von der übermenschlichen Zurückhaltung, die wir bei der Formulierung unserer Ziele an den Tag legen.
Code:
Oder so.
Code:

Oder so.
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Dienstag, 2. März 2004
Ein Blick weit weg nach Südafrika....
booooster, 10:20h
...sollte uns die nötige Demut lehren. 4 Stunden für knap 80 Kilometer mit 2100 Höhenmetern. Das ist nicht übermäßig ehrgeizig.
Beim Cape-Epic Rennen> wurde die erste Etappe (120km / 3500 Hm) in knapp über 5 Stunden bewältigt.
OK, es gibt auch Leute, die mehr als 11 Stunden brauchten. Aber wenn wir das in einem Jahr fahren, dann sollten wir irgendwo dazwischen liegen...
Beim Cape-Epic Rennen> wurde die erste Etappe (120km / 3500 Hm) in knapp über 5 Stunden bewältigt.
OK, es gibt auch Leute, die mehr als 11 Stunden brauchten. Aber wenn wir das in einem Jahr fahren, dann sollten wir irgendwo dazwischen liegen...
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